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Wilhelm von Gloeden und Elisàr von Kupffer

Gloeden als Inspirator für Elisàr von Kupffer?

Gemäss der Autobiografie von Elisàr von Kupffer besuchte er und Eduard von Mayer auf ihrer Italienreise 1897 auch Taormina. Gloeden war seit 1876 dort wohnhaft. Es ist höchst wahrscheinlich, dass sie sich damals begegnet sind. Auch ist es gut vorstellbar, dass Elisàr einige Fotos des Barons erworben hat. Die Form der verschneiten Berge auf dem Rundbild haben eine frappante Ähnlichkeit mit den Bergen auf der Fotografie. Im Winter und Frühling ist der von Taormina bei klarer Sicht gut sichtbare Ätna schneebedeckt.

Viele der Fotos von Wilhelm von Gloeden zeigen nackte Buben und Jünglinge. Zu seiner Zeit war es völlig normal, dass die männlichen Kinder und Jugendlichen in Sizilien am Strand nackt badeten und herumtollten.