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Elisarion-Rundbild «Klarwelt der Seligen»: Auf der Hängematte am Meer
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Auf der Hängematte am Meer

«Du bist mein schaukelndes prächtiges Ross,

Mein Wildfang-Genoss,

Du bist mein Ross und ich reite

Dem Meer entlang und ins Weite,

Und bleibe doch immer am schönsten Ort.

Ja reiten, das ist ein feiner Sport;

Wie einmal vom Kinde heiss begehrt,

Doch nicht mehr auf stummem hölzernem Pferd.

Du bist mein schönes lebendiges Ross,

Und lenken kann ich dich ohne Gerte

Und ohne dass ich am Zügel zerrte.

Hallo! mein schaukelnder Genoss.»

 

«Ei ja, so trag ich dich gerne,

Stets mühelos in Näh und Ferne,

Auf grünem natürlichem Netze schaukelnd,

Als Rösslein gaukelnd.

Das dünkt mich ein ausgesuchtes Spiel.

Nicht wiehern kann ich, aber lachen, 

Dass uns so nahe ein köstliches Ziel

In dieser Welt gar wunderbarer Sachen,

Die endlos viel

Uns immer neue Freuden machen.»

 

«In dieser freien Gotteswelt

Da darf sich Jeder freuen,

Wie's ihm und andern wohlgefällt,

Und ohne zu bereuen,

Weil wir vereint im Treuen

Nicht Übermut noch Feindschaft scheuen.»

 

«Ja, schöne Weisheit, das ist wahr.

So wird das Leben wunderbar.

Nur munter, immer munter!

Ich werf dich nicht hinunter.»

Szene 24

Auf der Hängematte am Meer: Ein Jüngling sitzt auf einem zweiten, der sich schwebend horizontal über dem Boden bewegt. Durch Blumenbänder wird ein Reitmotiv angedeutet.